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Offene Meditation

Unter Meditation wird in verschiedenen Kulturen Unterschiedliches verstanden. Allen Ansätzen gemeinsam ist dabei die Sicht nach innen und die Verbindung zur spirituellen Ebene des Menschseins. In unserer abendländischen Kultur besteht ein tiefer Graben zwischen der Welt ausserhalb, der „realen“ Welt und der Innenwelt. Die reale Welt wird vermessen, erforscht und meist als einzig wahre Realität angesehen. Die innere Welt wird der Fantasie, den Träumen und damit der nicht materiell messbaren Welt zugerechnet und in unserer Werthaltung oft als weniger wichtig beurteilt.
Es regt sich aber Widerstand gegen diese scheinbar feststehende Grundannahme. Die Naturwissenschaft tastet sich mit ihren eigenen Mitteln vor in die Wahrnehmung von Traumgeschehen, in die Phasen des Schlafes oder in neurologische Vorgänge in veränderten Bewusstseinszuständen. In alternativen Heilmethoden wird auch anerkannt, dass Heilung nicht nur auf der materiell-körperlichen Ebene geschieht, sondern dass es im Menschen selber eine heilende Einstellung und oft auch eine Lebensumstellung braucht, damit eine nachhaltige Besserung einer Krankheit geschehen kann. Damit rückt die Medizin in die Nähe der Meditation, der Sicht nach innen.

Spiritualität als metaphysische Ebene gewinnt in unserem sehr von materiellen Bedingungen geprägten Leben immer mehr an Gewicht. Allerdings fehlen oft gültige Vorbilder, die etablierten Kirchen verlieren von ihrer Vorbildfunktion, der Übergang von der Esoterik zur spirituellen Lebensweise ist fliessend.

Ich begleite als Psychotherapeutin seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg der Heilung und der heilenden Sicht nach innen. Meist mache ich dies im Gespräch, in der direkten Begegnung und Auseinandersetzung.

Meditation ist eine Möglichkeit, in geschützter Umgebung und mit sanfter Anleitung, sich mit sich und seinen Einstellungen auseinander zu setzen.

Ablauf

Die Meditation gliedert sich in 4 Phasen, welche sanft ineinander übergehen:

In einem ersten Teil mit leise angeleiteter Entspannung rückt die äussere Welt etwas in die Ferne, die Aufmerksamkeit kann sich der Innenwelt zuwenden.

In einem zweiten Teil wird die Wahrnehmung mit den inneren Sinnen geschärft, wie fühlt sich der Körper, wo zeigen sich Gefühle in welcher Form, welche Wirkung zeigen kleinste Bewegungen, wie fliesst der Atem....

In einem dritten Teil können eigene Einstellungen wahrgenommen und in ihrer Bedeutung für das individuelle Leben erkannt werden.  Ein Wahlspruch, ein „Satz der Woche“ lässt eigene Grundannahmen klarer werden.

Im anschliessenden offenen Gespräch ist es möglich, Erfahrungen mitzuteilen und sich über neu gewonnene Erkenntnisse auszutauschen.