Meditation 

Unter Meditation wird in verschiedenen Kulturen Unterschiedliches verstanden. Allen Ansätzen gemeinsam sind dabei die Sicht nach innen und die Verbindung zur spirituellen Ebene des Menschseins. In unserer abendländischen Kultur besteht ein tiefer Graben zwischen der Welt ausserhalb, der „realen“ Welt und der Innenwelt. Die reale Welt wird vermessen, erforscht und meist als einzig wahre Realität angesehen. Die innere Welt wird der Fantasie, den Träumen und damit der nicht materiell messbaren Welt zugerechnet und in unserer Werthaltung oft als weniger wichtig beurteilt.
Es regt sich aber Widerstand gegen diese scheinbar feststehende Grundannahme. Die Naturwissenschaft tastet sich mit ihren eigenen Mitteln vor in die Wahrnehmung von Traumgeschehen, in die Phasen des Schlafes oder in neurologische Vorgänge in veränderten Bewusstseinszuständen. In alternativen Heilmethoden wird auch anerkannt, dass Heilung nicht nur auf der materiell-körperlichen Ebene geschieht, sondern dass es im Menschen selber eine heilende Einstellung und oft auch eine Lebensumstellung braucht, damit eine nachhaltige Besserung einer Krankheit geschehen kann. Damit rückt die Medizin in die Nähe der Meditation, der Sicht nach innen.  

Spiritualität als metaphysische Ebene gewinnt in unserem sehr von materiellen Bedingungen geprägten Leben immer mehr an Gewicht. Allerdings fehlen oft gültige Vorbilder, die etablierten Kirchen verlieren von ihrer Vorbildfunktion, der Übergang von der Esoterik zur spirituellen Lebensweise ist fliessend.

Ich begleite als Psychotherapeutin seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg der Heilung und der heilenden Sicht nach innen. Ich verbinde gerne meditative Anteile dieser Sicht nach innen mit klärender psychotherapeutischer Arbeit.